Aufgrund der vielseitigen Anforderungen, die Tae-Kwon-Do an den Sportler stellt, ist das Training entsprechend abwechslungsreich. Gerade Kinder werden durch das TKD-Training äußerst positiv in ihrer körperlichen und persönlichen Entwicklung gefördert.
Dem Jugendlichen und Erwachsenen bietet es einen attraktiven Allroundsport, der alle Aspekte der sportlichen Betätigung abverlangt (Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit, räumliche Orientierung usw.).
Die Ausrichtung unserer Abteilung ist breitensportorientiert. So ist das Tae-Kwon-Do für jedes Lebensalter uneingeschränkt geeignet.
Hier steht das Erlernen und die Perfektionierung von taekwondospezifischen Grundtechniken im Vordergrund. Diese bestehen aus Abwehrtechniken (Blöcke u. ä.) und Angriffs- bzw. Kontertechniken (Tritte und Schläge).
Charakteristisch für Tae-Kwon-Do ist, dass die Fußtechniken im Vordergrund stehen. Besonders gefördert werden hier die Feinmotorik und der Gleichgewichtssinn.
Hier sind die erlernten Grundschultechniken in einer festgeschriebenen Abfolge anzuwenden. Es handelt sich um einen Scheinkampf, vergleichbar mit dem Schattenboxen. Was sich einfach anhört, ist dennoch sehr anspruchsvoll.
In dieser Disziplin werden neben Nachwuchsturnieren auch Landes-, Bundes-, Europa- und Weltmeisterschaften durchgeführt.
Taerion ist eine Übungsform, welche die Anwendung der Techniken am Partner ermöglicht. Ein Partner greift mit einer vorgeschriebenen Technik an, der andere wehrt ab und kontert im Rahmen der bereits beherrschten Techniken.
Hier stehen Distanzgefühl, Feinmotorik und Kreativität im Fokus.
Vermittlung von Fertigkeiten zur Selbstverteidigung im Ernstfall, inklusive der gesetzlichen Grundlagen der Notwehr. Durch wirksame Techniken wird insbesondere das Selbstbewusstsein gestärkt.
Da unsere Trainer zusätzlich den 1. Dan Hapkido besitzen, fließen Grundprinzipien dieser Kampfkunst ebenfalls in das Training ein.
Seit dem Jahr 2000 ist diese Disziplin olympisch. Obwohl der Großteil der Sportler im Breitensport aktiv ist, gehört der Wettkampf zum Pflicht- und Prüfungsprogramm. Zum Schutz der Sportler wird eine umfangreiche Schutzausrüstung getragen.
Besonders gefördert werden hier die räumliche Orientierung und die Schnelligkeit.
Der spektakulärste Teil für Zuschauer. Hier beweist der Sportler die Perfektion seiner Technik. Nicht Muskelkraft ist entscheidend, sondern die exakte Ausführung. So können auch zierliche Personen erfolgreich einen Bruchtest durchführen.
In Prüfungen erbringt der Sportler den Beweis seiner sportlichen Reife. Die Teilnahme ist freiwillig, wird aber meist gern genutzt, da die Gürtelfarbe den Leistungsstand widerspiegelt. Die Prüfungen werden von lizenzierten Prüfern abgenommen und sind regelmäßige Höhepunkte im Training.